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Digitalisierung lässt grüßen: Wohin mit unseren Jobs?

„Mich wird die Digitalisierung schon nicht treffen!“ – Sätze wie dieser fallen immer wieder, wenn es um die gesellschaftlichen Veränderungen geht, die die Digitalisierung – oder die digitale Revolution,wie sie viele schon nennen – herbeiführt und herbei führen wird.

Laut einer Oxford-Studie werden in nur 20 Jahren fünfzig Prozent der Bevölkerung arbeitslos sein. Und das nicht, weil sie unqualifiziert sind, sondern schlichtweg überflüssig.Und ja, das klingt hart. Und fast schon unglaublich…

Doch leider wahr. Selbst vermeintlich „sichere“ Berufe, für die man langwierige Studien absolvieren, Prüfungen bestehen und Lehrjahre in Kauf nehmen muss, zerfallen in wenigen Jahrzehnten in Schutt und Asche. Glaubst du nicht? Ein Beispiel…

Robo-Anwalt Ross und IBM Watson gehen voran

Sicher hättest du nie gedacht, dass ein Rechtsanwalt in naher Zukunft je ersetzt werden könnte, oder? Und doch ist es möglich. Denn genau zu diesem Beruf gibt es indes zwei große Technologien, die auf dem Vormarsch sind: IBMs Watsonsowie Robo-Anwalt Ross.

Ganz gleich, welche dieser beiden Begriffe du gleich googeln wirst, um mehr zu erfahren: Beide haben es in sich. Rosszum Beispiel ist eine künstliche Intelligenz und kann quasi alles lösen, was ein schlichter Jurist ebenfalls zu lösen im Stande ist. Ross löst schon heute für einige amerikanische Kanzleien jegliche Recherche-Arbeit und all das, was nicht unbedingt zu den Lieblingsaufgaben menschlicher Anwälte zählt. Und das schon heute. Wie wahrscheinlich ist es, dass dieser Roboter sich nicht weiterentwickeln wird? Und darauf aufbauend: Wohin mit all den Juristen, die wir in unserer Welt aktuell so dringend benötigen, in Zukunft aber schlichtweg überflüssig sein werden?

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Hast du schon einmal mit Siri, Alexa & Co. gesprochen? Das ist nur der Beginn künstlicher Intelligenzen. Was, wenn dich so ein System eines Tages im Beruf ersetzen kann…

Sind nur elitäre Berufe betroffen?

Wohl kaum. Wie du dir vielleicht denken kannst, beginnt diese Revolution auf einfachen Gebieten: Facharbeiter in industriellen Betrieben, Maschinen-Anlagen-Führer aber auch normale Bürokräfte können in Zukunft durch einen einzigen Computer ersetzt werden! Logisch ist das ohnehin: Warum sollte ein Computer wie Rossnicht auch einfachere Aufgaben lösen können? Hier werden mehr und mehr künstliche Intelligenzen entstehen, die diese Märkte übernehmen werden.

Auch hier möchte ich dir eine beispielhafte Frage stellen: In der Vergangenheit habe ich sehr häufig mit dem deutschen Mittelstand zu tun gehabt – und immer wieder kam ein Problem auf: Niemand hatte wirklich Ahnung von digitalen Entwicklungen und gerade im Thema Online-Marketing war der Vertrieb maßlos überfordert. Und das im 21. Jahrhundert, in dem das Internet gerade noch in den Kinderschuhen steckt!

Meine Frage daher: Wie tragbar sind teure Mitarbeiter, die den neuesten Entwicklungen nur schwerlich hinterher kommen? Antwort: In Zukunft gar nicht! Wer nicht mit der Zeit geht, fällt raus. Und auch auf diesem Gebiet ist der Ersatz durch eine digitale Alternative eine der leichtesten Übungen der digitalen Revolution.

Was ich dir damit zeigen möchte…

… ist an sich total simpel: Es gibt heutzutage keine sicheren Jobs mehr, wie es (vielleicht) vor zwanzig Jahren einst der Fall war. Jeder, der mitarbeitet und nicht an seinen eigenen Projekten, Visionen und Fähigkeiten bastelt, läuft eine höhere Gefahr denn je, schlichtweg nicht mehr nötig zu sein.

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